Frequenzspektrum des menschlichen Gehörs

Der Feelbelt bildet das gesamte Frequenzspektrum des menschlichen Gehörs ab. Alle Frequenzen im Bereich von 1 bis 20.000 Hz werden dadurch erstmals vollständig fühlbar. So weit so gut. Doch was ist eigentlich das Besondere daran? Was kann das Gehör eines Menschen leisten und ist das stark im Vergleich zu anderen Lebewesen? Das und mehr erfahrt ihr hier!

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So funktioniert das menschliche Gehör

Stimmen, Töne und Musik nehmen wir über das Gehör wahr. In Form von Schallwellen werden diese durch die Luft an unser Ohr herangetragen und fließen anschließend weiter ins Gehör. Das Trommelfell, das sich am Ende des äußeren Gehörgangs befindet, wandelt die ankommenden Schallwellen in Schwingungen um. Die Gehörknöchelchen leiten diese zum Innenohr weiter, in dem sich Haarsinneszellen befinden. Geraten die Haarsinneszellen in Bewegung, entsteht ein Reiz. Der Hörnerv leitet diesen ans Hirn weiter. Wir nehmen ein Geräusch wahr (einfacher-hoeren.de).

Was ist eine Frequenz?

Eine Frequenz, oder auch Schwingungszahl, bezeichnet die Anzahl der Schwingungen je Zeiteinheit. Sie kann auch dafür verwendet werden, um die Anzahl an Wiederholungen je Zeiteinheit zu messen (spektrum.de). Frequenzen werden in Hertz (Hz) gemessen. Je höher die Anzahl der Schwingungen etwa pro Sekunde ist, desto höher ist auch die Frequenz. Diese nehmen wir entsprechend als hohe Töne wahr und umgekehrt.

Das Frequenzspektrum von Mensch und Tier unterscheidet sich zum Teil stark

Lebewesen besitzen genau auf sie abgestimmte Frequenzspektren. Einige Tiere sind in der Lage, über lange Distanzen hinweg mit Hilfe von sehr hohen Frequenzen mit ihren Artgenossen zu kommunizieren. Andere sind eher darauf spezialisiert, besonders tiefe Frequenzen wahrzunehmen, um ihre Beute lokalisieren zu können. Im Folgenden einige Beispiele:

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Menschliches Gehör: Eine Frequenz ab 20 Hz können wir als Geräusch wahrnehmen. (Shaun F/Pexels)
  • Das Frequenzspektrum von Menschen liegt circa zwischen 20 und 20.000 Hz (amplifon.com).
  • Katzen nehmen Frequenzen im Bereich von 65 bis 65.000 Hz wahr (einfachtierisch.de).
  • Der Hörbereich von Hunden befindet sich zwischen 15 und 50.000 Hz (hunde.de).
  • Meerschweinchen hören Frequenzen von 16 bis 33.000 Hz (biologie-seite.de).
  • Von 10 bis gerade einmal 30.000 Hz reicht das Hörvermögen von Blauwalen. Die Säugetier kommunizieren vor allem mit sehr tiefen Tönen – als im Infraschallbereich – den Menschen nicht wahrnehmen (at.neuroth.com).
  • Fledermäuse senden Schallwellen im Ultraschallbereich aus, um ihre Beute zu lokalisieren und um sich zu orientieren. Ihr Frequenzspektrum reicht von 15 bis zu 150.000 Hz.

Die Hörschwelle eines Menschen liegt, in Abhängigkeit von Faktoren wie bspw. Alter und Vorbelastung des Gehörs, bei um die 20 Hz. Sie definiert die Grenze, ab welcher wir Töne gerade noch wahrnehmen können. Darunter hören wir nichts mehr.

Nach oben hin ist das Hörspektrum durch die Schmerzschwelle begrenzt. Sie charakterisiert, wie der Name bereits vermuten lässt, die Grenze, ab der wir Töne als schmerzhaft wahrnehmen und liegt bei Menschen bei etwa 20.000 Hz. Selbst kurze Einwirkzeiten solcher Frequenzen nehmen wir als schmerzhaft wahr. Zudem können sie Schäden am Gehör hinterlassen (lernhelfer.de).

Das Besondere am Feelbelt: das breite Frequenzspektrum

Wir wissen nun: Ein menschliches Gehör nimmt einen Frequenzbereich von circa 20 bis 20.000 Hz wahr. Der Feelbelt ist in der Lage, das komplette Spektrum und sogar Frequenzen außerhalb dieses Bereiches wiederzugeben. Frequenzen von unter 20 Hz sind für einen Menschen in aller Regel nicht wahrnehmbar. Und sogar diese werden durch die Feelbelt-Technologie und die integrierten Impulsgeber in haptisches Feedback umgewandelt.

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Der Feelbelt gibt das gesamte Frequenzspektrum von 1 bis 20.000 Hz wieder. (Feelbelt GmbH)

Damit ist der Feelbelt das erste Produkt weltweit, das das komplette Frequenzspektrum des menschlichen Gehörs vollständig abbilden kann. Dies bietet nicht nur für Gamer einen interessanten Anhaltspunkt, um ihre Performance zu verbessern, sondern gibt auch einen Impact im Health-Bereich. Menschen mit einer Hörschädigung erhalten so die Möglichkeit, (wieder) alle Töne wahrnehmen zu können.

Über die Haut aufgenommen, können die wiedergegebenen Frequenzen in hohe und tiefe Töne unterschieden werden. Zudem gibt der Feelbelt diese in der entsprechenden Richtung wieder, sodass Geräusche, die etwa in einem Film linksseitig entstehen, auch links am Körper spürbar werden.